Der Hochwasserschutz im Bereich des Donaugrabens mit seinen beiden Begleitdämmen zwischen Donau und der Bundesstraße B3 wird durch viadonau - Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH als geschäftsführende Stelle der Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK, Rechtsnachfolgerin der Donauregulierungskommission) betreut und verantwortet.

Die Dämme wurden als Schutzmaßnahme gegen rückstauendes Donauhochwasser errichtet.
Der Verbesserte Hochwasserschutz Wien (im Bild mit roten Pfeilen markiert) ist für Extremereignisse bis zu QDonau = 14.000 m³/s – der offiziellen Ausbauwassermenge für den Wiener Raum – ausgelegt.
Beide Dämme werden viermal pro Jahr von viadonau begangen und kontrolliert. Die Prüfberichte (sogenannte „Gewässeraufsichtsberichte“) werden anschließend an das zuständige Bundesministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Klimaschutz übermittelt.
Teil der Hochwasserschutzanlage sind zwei weitere Bauwerke:
1. Verschließbares Tor bei der Nordwestbahn (Kontrolle & Testschließung in regelmäßigen Abständen durch die viadonau in Kooperation mit der ÖBB.)
2. Mobiler Hochwasserschutz an der B3 (Die erforderlichen Absperrelemente sind in einem Container vor Ort gelagert und können bei Bedarf rasch aufgebaut werden. Der Ersatz des derzeit beschädigten Containers ist in Vorbereitung.)